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BIS AN DIE RÄNDER
DER ERDE

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Ein außergewöhnlicher Weg führt den katholischen Priester JohannesSchwarz aus Liechtenstein zu Fuß nach Jerusalem und wieder zurück.

Jenseits konventioneller Pilgerrouten wandert er in einer Auszeit über die Karpaten nach Osten, flüchtet vor rumänischen Hirtenhunden, durchquert die ukrainische Steppe und stapft in der Verkehrslawine der russischen Schwarzmeerküste seinem fernen Ziel entgegen. Mit einem streunenden Hund steht er auf dem höchsten Berg Armeniens und lauscht arabischem Disco-Pop am tiefsten Punkt der Erde. Er besucht abgelegene georgische Felsenklöster und liegt blutend am italienischen Straßenrand.

Es ist eine Reise mit vielen beeindruckenden Kulissen, aber mehr noch ein Weg der Begegnungen. Ob mit Jugendlichen am Flussstrand, Beduinen am Lagerfeuer,bulgarischen Bordellbesitzern oder schnurrbärtigen Männern in einer türkischen Baugrube bei einem Gläschen Çay.
Vielleicht am tiefsten hat Johannes jedoch die einsame Stille der Wüste berührt – eine Stille, wie er sagt, die nicht „leer ist, sondern erfüllt“.

14.000 Kilometer, 26 Länder, 15 Monate sind die eindrucksvollen Zahlen zu dieser Reise – und 25.000 Euro, die er unterwegs an Bedürftige und katholische Hilfsprojekte verteilt.